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Dem Pädagogischen Ausschuss war es in diesen Jahren ein besonderes Anliegen, die theoretischen Grundlagen und praktischen Fähigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den beiden Kinderheimen weiterzuentwickeln, um die erzieherische Situation für die Kinder und Jugendlichen in den Heimen zu verbessern. Dabei hatten wir im Blick, dass in Teaca die räumliche und organisatorische Situation immer schon besser war und durch abnehmende Kinderzahl zusehends überschaubarer und besser wird.
Aber auch in Beclean haben sich große Veränderungen ergeben, seit im Sommer 1998 Titus Bilegan Direktor wurde, der seinerzeit bei der allerersten Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern dabei war, die zu einem Studienaufenthalt nach Regensburg gekommen waren. Kaum zum Direktor ernannt, hat er innerhalb von sechs Wochen die gesamte „Anstalt“ in Beclean in eine Form von Kinderheim umgewandelt, wie er es bei uns kennengelernt hatte.
Es gibt jetzt 5 Appartement-Gruppen und weitere werden noch ausgebaut. Die Abteilung der Kleinkinder (zwei- bis sechsjährige) wurde aufgelöst und in die neu entstandenen Appartement-Gruppen integriert, die alters- und geschlechtsgemischt organisiert sind und von drei z.T. pädagogischen Fachkräften und einer Nachtwache betreut werden – für rumänische Verhältnisse geradezu vorbildlich.
Wir konnten auch erleben, wie grundlegend sich das Verhalten der Kinder geändert hat, seit sie nicht mehr in Schlaf- und Studiersälen leben müssen, sondern jetzt in Gruppen ein erheblich normaleres Leben gestalten können. Andererseits hat sich gezeigt, daß Fortbildungen „vor Ort“, also in den rumänischen Heimen und Hospitationen in Deutschland, wenn sie gut begleitet werden, sehr viel für die pädagogische Entwicklung in den Heimen bringt. Deshalb dieser Schwerpunkt in der Arbeit des Pädagogischen Ausschusses in den Jahren 1998 – 2000.
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